Der Boxer ist mit seinem ruhigen, ausgeglichenen Wesen ein idealer Familienhund. Aber auch als Wach- oder Sporthund hat er sich bewährt; ebenso wie bei der Fährtensuche oder der Rettungshundearbeit. Wenn Sie ebenfalls Fan dieser wunderbaren Rasse sind, sollten Sie sich über die verschiedenen Varianten einer Hunde-OP-Versicherung für Boxer oder einer Hundekrankenversicherung in Form einer wirklich passenden Hundeversicherung für Boxer informieren!
Inhaltsverzeichnis
- 1 Welche Vorteile bietet eine Hundekrankenversicherung für Boxer bei hohen Tierarztkosten?
- 2 Die Hunde-OP-Versicherung als günstigere Alternative
- 3 Hunde-OP-Versicherung Testsieger von Stiftung Warentest für Boxer (fast) nicht empfehlenswert
- 4 Die wichtigste Hundeversicherung für Boxer: Die Hundehaftpflicht
- 5 Hundeversicherung Video – Erklärvideo
Welche Vorteile bietet eine Hundekrankenversicherung für Boxer bei hohen Tierarztkosten?
Als Vollschutz-Hundeversicherung übernimmt die Hundekrankenversicherung für Boxer bis zu 100 Prozent aller anfallenden Tierarztkosten. Dabei ist es egal, ob es sich um eine ambulante Behandlung oder um Operationen handelt. Zudem sind immer die weiteren Kosten, etwa für Diagnostik, Medikamente, Nachbehandlung und den eventuellen Aufenthalt in der Tierklinik, enthalten. Bei vielen Anbietern gibt es sogar einen Zuschuss für bestimmte Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen, Wurmkuren, Anti-Parasiten-Mittel usw. Dadurch stellt die Hundekrankenversicherung einen umfassenden Vollschutz dar.

Auch hier sind die möglichen Kosten nicht unerheblich! Ambulante Behandlungen können bis zu 4.000 Euro verschlingen. Das ist vor allem der Fall, wenn Ihr Boxer eine chronische Erkrankung, z.B. mit dem Herzen bekommt. Diese werden meist ein Leben lang mit teuren Medikamenten behandelt. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von zehn bis dreizehn Jahren kommen da also einige Kosten zusammen! Und auch Operationen sind selten günstig zu nennen. Ein Kreuzbandriss bei einem großen Hund wie dem Boxer kostet beispielsweise mindestens 1.300 Euro. Bei schwierigen OPs, etwa nach einem Autounfall, sind sogar Kosten bis zu 10.000 Euro möglich. Daher lohnt sich die Hundekrankenversicherung für Boxer als zusätzliche Hundeversicherung definitiv!
Die Hunde-OP-Versicherung als günstigere Alternative
Weil die Hundekrankenversicherung einen so umfassenden Schutz bietet, ist sie natürlich etwas teurer. Eine gute und günstigere Alternative dazu stellt die Hunde-OP-Versicherung dar. Eine umfassende Hunde-OP-Versicherung für Boxer (wo nicht die Hälfte an wichtigen Leistungen fehlt), gibt es nämlich schon ab ca. 25 Euro im Monat. Wie der Name schon sagt, sind dann jedoch nur noch Operationen, keine anderen Behandlungen mehr, im Schutz inbegriffen. Da ja aber OPs beim Hund die teuersten möglichen Tierarztbehandlungen darstellen, ist die Hunde-OP-Versicherung für Boxer Hunde als Schutz besonders empfehlenswert. So müssen Sie sich z.B. keine Sorgen um die Finanzierung machen, wenn Ihr Hund eine Tumor-OP braucht oder etwa wegen einer Gebärmutterentzündung kastriert werden muss.


Was macht die Hunde-OP-Versicherung für Boxer notwendig?
Die Hunderasse Boxer ist eine ausgeglichene und selbstbewusste Rasse, die seit vielen Jahren nach einem bestimmten Standard gezüchtet wird. Wie bei vielen anderen Rassehunden auch, gibt es leider ebenso beim Boxer einige, mitunter auch rassetypische Krankheiten, die diese Rasse vermehrt plagen.
Rassetypische Krankheiten beim Boxer sind unter anderem:
- Kreuzbandriss
- Altersbedingte Probleme mit der Hüfte
- Herzerkrankungen
- Arthrosen (vor allem im Bereich der Wirbelsäule)
- Tumorerkrankungen (vor allem Mastzelltumore)
- Meningitis-Arteriitis (entzündliche Erkrankung des Rückenmarks)
- Osteochondrosis dissecans (OCD; eine Erkrankung der Gelenke)
- Gingivahyperplasie (Zahnfleischwucherung)
- Brachycephalie ( = „Kurzköpfigkeit“; die Kopfform des Boxers führt beispielsweise zu Atembeschwerden)
Hunde-OP-Versicherung Testsieger von Stiftung Warentest für Boxer (fast) nicht empfehlenswert
Die Empfehlungen und Testsieger zur Hunde-OP-Versicherung von Stiftung Warentest beruhen auf Hunderassen wie dem Labrador und dem Jack-Russel Terrier und beziehen sich im Grunde genommen auch nur auf „normale“ Krankheiten, wie einem Bandscheibenvorfall, einem Kreuzbandriss und einer Kastration aufgrund einer Gebärmutterentzündung. Auf brachyzephale Rassen, wie dem Boxer ist die Testauswertung, unserer Meinung nach, leider nur sehr eingeschränkt anwendbar.
Warum? Die besten OP-Versicherungen sind laut Test z.B. die Barmenia, Barmenia direkt, die Bayerische, Dogprotect24, Petprotect – Alle haben eines gemeinsam, denn der Versicherer ist bei allen genannten Anbietern die Barmenia, nur mit vereinzelten Abweichungen in den jeweiligen Versicherungsbedingungen. Der Ausschluss brachyzephales Syndrom ist jedoch bei allen gleich geblieben und hat als einziger Krankheitsausschluss eine elementare Bedeutung für alle brachyzephalen Hunderassen. Bei Dalma ist u.a. die Brachyzephalie ebenfalls vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Die Agila hat in ihren aktuellen Tarifen u.a. eine Wartezeit von 6 Monaten auf den Kreuzbandriss vorgesehen (ein humpeln innerhalb dieser Zeit, könnte auch im Nachgang zum Ausschluss von Kreuzbandrissen führen) und Lassie hat per se – außer auf bestimmte Krankheiten, die eine Wartezeit von 18 Monaten haben – viele rassetypische Krankheiten ausgeschlossen. Panda ist aufgrund einer Insolvenz in 2025 von der Inter Risk übernommen worden.
Unser Fazit! Statt die Verständlichkeit von Versicherungsbedingungen in den Test mit einfließen zu lassen, wäre es sinnvoller gewesen, den Ein- oder Ausschluss von rassetypischen Krankheiten aller Rassen bei der jeweiligen Versicherung zu beurteilen, damit der Hunde-OP-Versicherung Test auch für andere Hunderassen einen echten Mehrwert bietet.
Die wichtigste Hundeversicherung für Boxer: Die Hundehaftpflicht
Mit Fug und Recht kann man diese Hundeversicherung für Boxer als die wichtigste und beste bezeichnen. Denn sie kostet nicht viel, umfasst aber eine jährliche Schadenssumme von bis zu 50 Millionen Euro! Und dabei gibt es die Hundehaftpflicht bereits ab günstigen 3,75 Euro im Monat. Wer sich mit dem Anbieter auf eine Selbstbeteiligung bei Kleinstschäden einigen kann, bekommt sie meist sogar für noch weniger Geld.
Außerdem sind die Schäden, die diese Hundeversicherung für Boxer übernimmt, teilweise extrem teuer. Sie versichert nämlich Mietsach-, Personen und generelle Sachschäden an Dritten. Unser Tipp: Eine besonders gute Hundehaftpflicht sichert zusätzlich alle Familienmitglieder sowie andere Beteiligte, etwa den Hundesitter oder den Nachbarn, ab! Mietsachschäden halten sich meist noch im Rahmen. Wenn Sie einen Welpen haben, kann es passieren, dass dieser in seiner Zahnphase Türen und Türrahmen anknabbert. Das kann, je nach Schaden, schon ca. 2.000 Euro kosten. Oder dem Kleinen passiert ein ¨Malheur¨ auf dem Teppichboden oder Parkett einer Mietwohnung, sodass dieser ausgetauscht werden muss.
Solche Kosten kann man eventuell noch selbst übernehmen. Anders sieht es bei Sach- und Personenschäden aus. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine durchs Anspringen ruinierte Markenjeans. Die richtig hohen Kosten kommen etwa bei Autounfällen, die Ihr Hund verursacht, auf Sie zu. Und das kann schneller geschehen, als man denkt. Entweder entwischt der Hund aus dem Garten oder – gerade bei unkastrierten Rüden und läufigen Hündinnen – er möchte dem Hund auf der anderen Straßenseite Hallo sagen. Passt man dann als Besitzer für eine halbe Sekunde nicht richtig auf, ist der Vierbeiner schon auf der Straße. Weichen die Autofahrer dann aus oder bremsen, passieren schnell Unfälle. Je nach Schwere der Schäden kommen hier mehrere Tausend Euro auf den Hundebesitzer zu!

Sind zudem die Insassen verletzt, wird es noch teurer, da Sie als ¨Verursacher¨ für Schmerzensgeld, Arbeitsausfall usw. Aufkommen müssen. Ist eine Person durch den Unfall so schwer verletzt, dass sie ihr Leben lang arbeitsunfähig ist, sind tatsächlich Kosten in Millionenhöhe fällig.
Daher raten wir Ihnen: Sparen Sie hier nicht am falschen Ende und investieren Sie lieber eine geringe Summe in die Hundehaftpflicht!

Hundeversicherung Video – Erklärvideo
Wo finde ich die beste Hundeversicherung für Boxer?
Wenn Sie den Links im Text folgen, erhalten Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Varianten. Dort finden Sie auch jeweils einen übersichtlichen Versicherungsvergleich. So können Sie schnell und bequem alle Vor- und Nachteile der einzelnen Tarife miteinander vergleichen.
Unser Tipp: Bei vielen Anbietern ist es möglich, die Hundehaftpflicht mit der Hundekranken- oder Hunde-OP Versicherung zu kombinieren. So ist es für Sie noch ein wenig günstiger. Auch bei der Anmeldung eines Zweit- oder Dritthundes beim selben Anbieter bekommen Sie meist einen Rabatt! Wenn Sie zu diesen Möglichkeiten mehr erfahren wollen oder eine andere Frage zur Hundeversicherung für Boxer haben, rufen Sie uns an! Gern stehen wir Ihnen für ein individuelles Beratungsgespräch am Telefon zur Verfügung.


Hallo zusammen,
danke für diesen informativen Beitrag! Ich selbst habe seit ein paar Tagen einn Boxerwelpen und informiere mich gerade, was man alles bei einer Hundeversicherung, speziell natürlich für Boxer, beachten muss. Jetzt gehe ich viel aufgeklärter an die Sache, vielen Dank. 🙂