Ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll?

Ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll?

13. August, 2015 Tania Dählmann

Ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll? Dies fragen sich Hundehalter zu Recht, denn eine gute Hundekrankenversicherung kostet immerhin ca. 40 – 50 Euro im Monat. Und bevor man diese monatlichen Kosten auf der Uhr hat, möchte man sicher gehen, dass sich der Aufwand lohnt.

Ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll für alle Hunderassen?

Gehäuft erreichen uns Geschichten von entsetzten Hundehaltern, die auf unterschiedliche Art und Weise auf Krankheitskosten oder OP Kosten ohne eigenes Verschulden sitzen geblieben sind. Abgesehen von den Kosten, die z. Teil in die Tausende gehen, ist es bei unseren Hundegeschichten auch fraglich, ob der Hund anschließend wieder vollends gesundet und dies trifft leider auf alle Hunderassen zu.

Unfall mit Fahrradfahrer

Ein Hund der mit samt Herrchen auf seinem Spaziergang war und ein paar Meter vorneweg lief, wurde von einem ungestümen Fahrradfahrer einfach umgeputzt. Der Hund kam mit seinen Pfoten durch den Kontakt mit dem Radfahrer in die Speichen und wurde anschließend einige Meter in die Luft geschleudert. Der Fahrradfahrer fuhr einfach weiter und der Hund blieb schwer verletzt mit Knochenbrüchen liegen. Der Hund mußte operiert werden und die Kosten belaufen sich vorläufig auf 2.000 Euro. Auf diesen Kosten bleibt der Hundehalter jedoch sitzen, denn der Fahrradfahrer war weg.

Hund kollidiert mit Auto

In ziemlicher Regelmäßigkeit wird uns auch darüber berichtet, dass der Hund vom Auto erfaßt wurde und der Autofahrer anschließend einfach weiter fuhr. Auch in solchen Fällen gehen die Krankheits- oder Op Kosten schnell in die Tausende und der Hundehalter geht leer aus. Im günstigsten Fall kann der Hund wenigstens gerettet und wieder vollends hergestellt werden.


Leider gab es jedoch auch Fälle, wo der Hund etweder auf dem OP Tisch verstarb oder sich durch die Unfallfolgen dermaßen quälte, dass er anschließend eingeschläfert werden musste. Die bisherigen Kosten muss der Hundehalter jedoch dennoch tragen, denn Tierärzte rechnen nicht erfolgsabhängig ab.

Beißerei unter Hunden

Eine Beißerei unter Hunden ist schnell passiert, ob beim Spaziergang oder auf dem Hundeplatz. Wenn man Glück hat, ist der andere Hundehalter versichert und man bekommt zumindest 50% der Krankheits- oder OP Kosten von dessen Hundehaftpflicht erstattet. Wenn man Pech hat, ist der andere nicht versichert und sieht es auch gar nicht ein, die Rechnung zu bezahlen. Auch dies ist leider keine erfundene Geschichte, sondern Realität. Wir wollen hier nicht darüber diskutieren, ob es gerecht oder ungerecht ist: Fakt ist – selbst mit Hundehaftpflicht – urteilen die Gerichte immer häufiger zum Nachteil des gebissenen Hundebesitzers, in dem sie die 50/50 Regelung anwenden. Entweder weil man nicht glaubhaft darstellen konnte, dass der andere Hund angefangen hat oder vielleicht sogar ein auffäliger Hund war oder der eigene Hund ohne Leine lief. Unterm Strich bedeutet es ebenfalls, dass der Geschädigte auf seinen Kosten sitzen bleibt.

Dies sind jetzt alles Geschichten, wie man vollkommen unverschuldet ganz schnell dazu kommen kann, eine ziemlich hohe Rechnung an den Tierarzt bezahlen zu müssen, es sei denn, man würde sich in solchen Fällen generell dazu entscheiden, den Hund sofort einschläfern zu lassen und überhaupt keinen Versuch zu unternehmen, seinen Gefährten retten zu wollen. Dann müssen Sie vielleicht nur 40 Euro für das Einschläfern bezahlen.

Wenn der Hund krank wird

Natürlich ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll, wenn der Hund krank wird. Denn genauso wie beim Menschen leiden die Hunde an bestimmten Erkrankungen. Da gibt es die typischen rassespezifischen Erkrankungen, die jedoch auch andere Hunderassen treffen können. Chronische Erkrankungen mit dem Herzen, Diabetes, Gelenkserkrankungen oder Schilddrüsenerkrankungen können eine Menge Geld verschlingen. Denn es sind nicht nur die teuren Voruntersuchungen, sondern auch die dauerhaften Medikamente und die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen zu bezahlen. Als zusätzliche Hundeversicherung, kann die Hundekrankenversicherung unter´m Strich viel Geld einsparen.




Ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll bei jeder x-beliebigen Versicherung? Sicherlich nicht. Denn es gibt auch Angebote zur Hundekrankenversicherung, die relativ teuer sind und deren max. Erstattungsgrenze sehr niedrig liegt. Bei einem derartigen Monatsbeitrag sollte es nicht mehr auf zwei oder drei Euro mehr ankommen, um wirklich ein passendes Angebot zu erhalten.

Was leistet die Hundekrankenversicherung? Die Hundekrankenversicherung ist ein Vollschutz für Hunde, d. h. alle ambulanten oder stationären Kosten werden von der Hundekrankenversicherung getragen. Egal ob der Hund nur Durchfall oder Erbrechen hat oder operiert werden muss, weil er krank ist oder einen Unfall hat – die Hundekrankenversicherung übernimmt die Kosten. Wer sich eine Hundekrankenversicherung nicht leisten kann oder möchte, der kann auf die Hunde-Op Versicherung zurückgreifen, die eine ganze Ecke weniger kostet, aber immerhin die Op-Kosten bei Krankheit oder Unfall bezahlt.
Ein Hundekrankenversicherung Vergleich oder ein Hunde-Op Versicherung Vergleich kann Ihnen dabei helfen, die günstigsten und besten Angebote zu finden.

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